13-04-15

Equipment zur Performancesteigerung

Training
20161017-blog_equipment

 

Jeder kennt sie: Zughilfen, Gürtel und Bandagen für fast alle erdenklichen Gelenke. Doch wie und wann ist der Einsatz sinnvoll und was kann ich mir dadurch erhoffen?

 

Wie in jeder Sportart findet man auch im Kraftsport zahlreiche Möglichkeiten, um seine Performance durch gewisses Equipment zu steigern und an Sicherheit dazu zu gewinnen.

Für Einsteiger kann die große Auswahl relativ schnell überfordernd werden, was leider oftmals zu Fehlkäufen, Resignation oder noch schlimmer: zur falschen Anwendung führt. Um euch ein wenig unter die Arme zu greifen, haben wir uns mit einigen ausgewählten Gadgets auseinandergesetzt:

 

Equipment_WristWraps 

 

HANDGELENKBANDAGEN - ENTLASTUNG FÜR DEINE GELENKE

Angefangen mit dem wohlmöglich häufigsten Helfer neben dem vertrauten Trainingspartner, lässt sich folgendes zu Wrist Wraps sagen: Das Prinzip ist simpel. Die Evolution hat den Menschen mit äußerst komplexen und vielseitigen Werkzeugen ausgestattet: Den Händen. Um ihre Aufgaben zu erfüllen, setzt die Hand sich aus 27 Knochen zusammen, von denen allein 8 im Handwurzelgelenk befindlich sind. Diese Mobilität ist jedoch als zweischneidiges Schwert zu betrachten; denn mit zunehmender Beweglichkeit steigt die Verletzungsgefahr: Ein mehrgliedriges Konstrukt hat nun einmal multiple "potentielle Bruchstellen". Aus diesem Grund ist es insbesondere bei höheren Belastungen durchaus sinnvoll, diese Gefahr zu minimieren, indem man sich die präventiven Eigenschaften einer Bandage zunutze macht: Neben der offensichtlichen Stabilisierung des Gelenks, wird durch das "Verkleiden" zusätzlich eine wärmende und schließlich durchblutungsfördernde Wirkung erzielt. Dies setzt jedoch voraus, dass ihr die Bandagen nicht zu feste wickelt. Bevor eure Fingerspitzen sich also anfühlen wie kribbelnde Eiszapfen, solltet ihr die Bandagen gegebenenfalls zwischen euren Sätzen öffnen bzw. kurz entwickeln.      

 

 

 

ZUGHILFEN
Zughilfen teilen sich das Einsatzgebiet mit den Handgelenkbandagen. Allerdings haben diese keine schützende oder stabilisierende Funktion, sondern eine primär leistungssteigernde.
Dies betrifft offensichtlich Übungen, bei denen ihr meist unter Einsatz der Rückenmuskulatur ein Gewicht zu eurem Körper hin bewegt.
Seien es nun horizontale Zugübungen wie das sitzende Rudern am Kabelturm oder vertikale wie Klimmzüge oder das Kreuzheben: Bei sehr hohem Trainingsgewicht wird plötzlich nicht mehr die Rückenmuskulatur (welche ihr schließlich primär bei diesen Übungen trainieren wollt) zum limitierenden Faktor, sondern die Unterarmmuskulatur.
Wer kennt es nicht: Ihr wisst ganz genau, dass noch eine oder zwei Wiederholungen in euch stecken, doch die Finger öffnen sich langsam und die Stange entgleitet eurem zuvor festen Griff.
Um diesem lästigen Ärgernis entgegenzuwirken wurden Zughilfen entwickelt. Sie nehmen eurem Unterarm einen Teil der Arbeit ab, sodass dieser eure Fortschritte beim Rückentraining nicht mehr limitiert. Euer Rücken kann nun alles geben.
Macht ihr jedoch zuviel Gebrauch von diesem Helfer, könnte es sein, dass ihr die Entwicklung eurer Unterarmmuskulatur auf Dauer ein wenig unterbindet, da sie zu wenig arbeitet.
Setzt sie also strategisch und mit Bedacht bei sehr hohen bis maximalen Belastungen ein, um die letzten Reps aus eurem Rücken heraus zu kitzeln.

Equipment_Zughilfen

Richtig eingesetzt könnt ihr mit dieser Ausrüstung eurem Training einen kleinen Boost verleihen.Viel wichtiger noch: Ihr könnt unter Umständen Verletzungen vermeiden. Und wer sich nicht verletzt, kann länger trainieren. Wer länger trainiert, macht ganz einfach mehr Gains! 

 

Ergänzt eure Erfahrungen oder stellt eure Frage in einem Kommentar.

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