20-11-16

Astrid über Alkohol im Kraftsport

Athletes
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Auch wer leidenschaftlich Kraftsport betreibt, muss nicht auf die schönen Dinge im Leben verzichten. Astrid ist das lebende Beispiel für Ausgewogenheit im Kraftsport!

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Seit wann und wie oft kann man dich im Gym antreffen?
Ich bin seit rund 2 ½ Jahren im Gym anzutreffen. Anfangs war ich rund dreimal pro Woche trainieren, seit gut einem Jahr gehe ich meist sechsmal die Woche ins Studio. Dank meines Studiums habe ich viel Freizeit. Dadurch hat sich eine starke Gewohnheit geformt – oft fühlt sich der Pausentag dann sogar gar nicht mal so gut an.

Viele Frauen scheuen sich davor, Gewichte zu heben. Was sagst du dazu?
Leider scheuen sich in fast allen Fällen nur Frauen vor Gewichten, die den Kraftsport noch nie ausprobiert haben. Ich finde es gut, wenn Frauen dem Sport eine Chance geben und sich herantasten wollen – bisher habe ich noch keine Frau erlebt, die sich nach einem Training schlecht gefühlt hat. Nicht nur übergewichtigen Frauen hilft der Kraftsport: insbesondere schlanke Frauen, die Tendenz haben „skinny fat“ auszusehen, wissen oft selbst gar nicht, was sie falsch machen. Sie essen kaum und machen sogar ab und an Cardio-Einheiten. Hier hilft der Kraftsport perfekt, um aus dem Teufelskreis auszutreten und ein straffes, definiertes Äußeres zu schaffen. Nebenbei wirkt sich der Sport extrem auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus.

Du studierst Designmanagement, posierst als Model, malst und fotografierst gerne. Inwiefern beeinflussen sich diese Aktivitäten gegenseitig?
Schon immer habe ich als Kind gerne gemalt, dekoriert und träumte davon einen handwerklichen Beruf zu starten. Im jugendlichen Alter machte ich die ersten Posingversuche vor der Kamera. Durch mein Studium lernte ich auch selbst das Fotografieren und Designen. In jeder Hinsicht gibt es neben der Kreativität einen gemeinsamen Nenner: die Inszenierung. Ich liebe es das Beste und Schönste aus einer Sache herauszukitzeln, weil ich ein detailverliebter Mensch bin. Für mich ergibt es gar keinen Sinn, eine Sache nur halbherzig zu kreieren, mit der man sich nicht wohl fühlt.

Womit vertreibst du deine Zeit, wenn du gerade nicht trainierst?
Ich studiere, arbeite nebenher selbstständig, lerne und lese mir gern Dinge an, die mich interessieren und plane eigene Projekte für die Zukunft. Ich liebe es zu essen und zu kochen und chille gern mit Freunden, bin aber meistens auch sehr gerne alleine.

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Was fotografierst du am liebsten und weshalb?
Ich fotografiere definitiv am liebsten Menschen (Portraits). Es ist eine super schöne Herausforderung aus unterschiedlichen Typen das Beste rauszuholen. Wenn die Person vor allem noch sehr unsicher ist, liebe ich es, sie selbst von sich so zu überzeugen, dass sie gar nicht mehr mit dem Shooting aufhören will. Ein Auge für Schönes und Grundwissen über Technik ist natürlich Voraussetzung. Meiner Meinung nach ist aber nichts wichtiger als der zwischenmenschliche Umgang.

Dein größtes Ziel für die nächsten Jahre?
Kurzfristig gesehen möchte ich natürlich gern meinen Master beenden. Das wäre aber nur ein nettes Plus wenn es klappt, aber dank meines ersten Bachelor Abschlusses kein Muss. Viel lieber will ich mich in den nächsten Jahren ganz selbstständig machen und genau die Arbeit finden, die mich erfüllt. Am meisten interessieren mich die Felder Design, Sport und Immobilien. Ich weiß, dass das Finden ein Prozess ist und noch viele Jahre dauern kann. Darum studiere ich auch noch und experimentiere viel, was mir wahrscheinlich weniger einfach fallen würde, wenn ich schon Vollzeit arbeiten würde.

Viele Kraftsportler sehen den Konsum von Alkohol eher kritisch. Du hast dazu jedoch einen anderen Bezug…?
Wir haben als Familienunternehmen ein kleines Weingut an der Mosel. Von daher helfe ich seit ich laufen kann bei der Traubenlese und bin beeindruckt von der Arbeit als Winzer, die mein Vater sehr gerne macht. Ich trinke nicht regelmäßig Alkohol und gehe auch selten feiern, genieße aber gerne einen guten Wein beim Abendessen mit Freunden und Familie.

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Dein Lieblingswein?
Ich trinke am liebsten lieblichen Wein. 2015 war ein super Jahr – mein Favorit ist also ein 2015er Riesling Spätlese (Bernkasteler Lay) natürlich vom Weingut Roussel.

Auf deinem Instagram Account findet man regelmäßig die eine oder andere süße Leckerei. Hast du einen Favoriten?
Früher konnte ich immer sofort ein Lieblingsessen nennen (meistens Lasagne). Leider hat mir als Kind nicht viel geschmeckt. Seitdem ich Sport mache, liebe ich jedes Essen viel zu sehr, um einen Favoriten auszusuchen (lacht). Wenn es um Süßes geht, ist Ben & Jerrys natürlich ganz weit oben mit dabei! Aber auch Crêpes mit Nutella und Banane sind super. Ansonsten liebe ich indisches Essen, wie z.B. Mango Thai Curry und italienisches. Haferflocken mit Whey in Porridge-Form kann ich glaube ich auch mein Leben lang jeden Morgen essen.

Was sind 5 Dinge, ohne die du ungern das Haus verlässt?
Das wären mein (Auto)Schlüssel, Handy, Geld, Lippenstift und je nach Uhrzeit mein Pfefferspray (lacht).

Findet Astrid auf Instagram und Facebook für mehr Einblicke in ihren Alltag.

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